Wenn Sie eine Goldkette, einen Ring oder einen Anhänger mit dem Stempel 750 in der Hand halten, fragen Sie sich vermutlich, was das Stück heute wirklich wert ist. 750er Gold entspricht 75 % Reinheit und damit 18 Karat – die häufigste Schmuck-Legierung in Europa. Der 750er Goldpreis richtet sich nach dem Feingold-Tagespreis, multipliziert mit dem Reinheitsfaktor 0,75. Wer beim Goldankauf nicht den ersten beliebigen Aufkäufer wählen will, sondern den fairen Tagespreis sehen möchte, ist bei einem TÜV-Saarland-geprüften Edelmetall-Händler gut aufgehoben – egal ob Gelbgold, Weißgold oder Roségold.
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Hinweis vorweg: 750er Gold kann gelb, weiß oder rosé schimmern. Die Farbe sagt nichts über den Wert aus – sie hängt nur an den Beimischungen. Für die Berechnung des 750er Goldpreises zählt allein die Reinheit von 75 %.
Was ist 750er Gold genau?
Die Zahl 750 ist eine Feingehaltsangabe in Tausendteilen. 750 von 1.000 Anteilen sind reines Gold, die restlichen 250 sind Legierungsmetalle – meistens Kupfer, Silber oder Palladium. Diese Zusätze geben dem Schmuck die nötige Härte für den Alltag, denn reines Feingold (999,9 ‰) wäre für Ringe und Ketten viel zu weich. In der Karat-Skala entspricht 750er Gold genau 18 Karat.
Im europäischen Schmuckmarkt ist 18 Karat Gold der hochwertige Standard für Trauringe und klassische Schmuckstücke. 750er ist deutlich werthaltiger als 585er (14 Karat) oder 333er (8 Karat). Wer ein Stück mit dem Stempel 750, 18K oder 18ct besitzt, hat damit in der Regel ein materialstarkes Schmuckstück in der Hand.
Wichtig zu wissen: Weißgold in 750er-Qualität ist genauso werthaltig wie Gelbgold derselben Legierung. Die helle Farbe stammt von Palladium- oder Nickelzusätzen plus einer dünnen Rhodium-Schicht. Für den Goldankauf zählt allein der Feingoldanteil von 75 %, nicht die Optik. Auch die Frage „750 Weißgold Preis pro Gramm" beantwortet sich exakt so wie beim Gelbgold: Feingold-Tagespreis × 0,75.
Wie wird der 750er Goldpreis berechnet?
Der 750er Goldpreis ist kein eigenständiger Markt-Kurs, sondern wird vom Feingold-Tagespreis abgeleitet. Die Formel ist im Kern simpel:
750er Goldpreis pro Gramm = Feingold-Tagespreis × 0,75
Wiegt Ihr Schmuckstück 10 Gramm, enthält es 7,5 Gramm reines Gold. Multipliziert mit dem aktuellen Feingold-Tagespreis ergibt sich der Materialwert. Davon zieht ein seriöser Ankäufer einen transparent ausgewiesenen Aufschlag für Schmelze und Scheidung ab – der verbleibende Betrag ist Ihr Auszahlungspreis. Wer Ihnen einen Pauschalpreis ohne Bezug zum Tagespreis nennt, hat in aller Regel kein faires Angebot.
Für Sie als Privatperson zählt: Steine, Verschlüsse und nicht-goldene Bestandteile werden vom Gewicht abgezogen. Ein 18 Karat Goldring mit Brillant wird beim Goldankauf in zwei Komponenten zerlegt – Gold nach Tagespreis, Stein nach separater Bewertung. Eine Rhodium-Schicht auf Weißgold spielt für das Gewicht praktisch keine Rolle.
Steuerlicher Hinweis ohne Anspruch auf Beratung: Privatpersonen verkaufen physisches Gold in Deutschland nach einem Jahr Haltedauer einkommensteuerfrei. Für Fragen zur Umsatzsteuer-Sonderregelung nach §25c UStG ist Ihr Steuerberater die richtige Adresse.
Goldankauf in 4 Schritten – so läuft es ab
Beim seriösen Goldankauf gibt es keine versteckten Schritte. Diese vier Stationen führen vom Schmuckstück zur Auszahlung:
Suchen Sie nach der Punzierung an einer unauffälligen Stelle – innen am Ring, am Verschluss der Kette, hinten am Anhänger. 750, 18K oder 18ct bedeuten dasselbe. Ein einfacher Magnet-Test schließt unedle Metalle aus: 750er Gold ist nicht magnetisch. Bei Weißgold prüfen Sie zusätzlich, ob der Stempel klar lesbar ist – Modeschmuck mit „750"-Imitat-Beschriftung gibt es leider auch.
Multiplizieren Sie Reinheit × Gewicht × aktuellen Feingold-Tagespreis und ziehen Sie einen marktüblichen Aufschlag für Schmelze ab. So bekommen Sie eine Hausnummer, an der Sie jedes Ankaufsangebot messen können. Liegt ein Angebot deutlich darunter, lohnt sich die Diskussion oder der Anbieterwechsel.
Sie haben zwei Wege: versicherter Versand per DHL-Werttransport oder die persönliche Übergabe in einer unserer Filialen in Mannheim oder Heidelberg. Bei höheren Beträgen ist die Filial-Variante mit Live-Bewertung in der Praxis entspannter – Sie sehen die geeichte Waage und die Berechnung direkt vor Augen.
Nach der finalen Bewertung erhalten Sie eine schriftliche Abrechnung mit Gewicht, Karat-Angabe, Tagespreis und Auszahlungsbetrag. Bei Goldsilbermarkt ist die Sofort-Auszahlung der Standard – per Überweisung, transparent nachvollziehbar bis ins letzte Detail.
Worauf Sie beim 750er Goldankauf achten sollten
Der Markt für Goldankauf ist groß und nicht jeder Anbieter ist gleich seriös. Drei Punkte trennen den fairen Ankäufer vom unseriösen:
Erstens: Der Tagespreis muss offen kommuniziert werden. Wer Ihnen eine pauschale „Hausnummer" nennt ohne Bezug auf den Feingold-Kurs, rechnet vermutlich zu Ihren Lasten. Zweitens: Die Waage muss geeicht sein – bei einem TÜV-Saarland-geprüften Händler ist das selbstverständlich. Drittens: Sie sollten eine schriftliche Abrechnung mit Gewicht, Karat, Tagespreis und Auszahlungsbetrag bekommen – Ihr Nachweis für die spätere Buchführung.
Vermeiden Sie spontane Pop-up-Aufkäufer und mobile „Goldankauf"-Anzeigen ohne feste Anschrift. Beim fairen Goldankauf sehen Sie genau, wie sich Ihr Auszahlungsbetrag zusammensetzt – Reinheit, Gewicht, Tagespreis, Aufschlag, Endsumme.
Häufige Fragen zum 750er Goldpreis und Goldankauf
Was ist 750er Gold?
750er Gold ist eine Gold-Legierung mit einem Feingehalt von 75 %. Die restlichen 25 % bestehen aus Legierungsmetallen wie Kupfer, Silber oder Palladium, die dem Schmuck Härte und Farbnuance geben. 750er Gold ist die hochwertige Standard-Legierung im europäischen Schmuckmarkt und wird in Gelbgold, Weißgold und Roségold verarbeitet.
Wie viel Karat hat 750er Gold?
750er Gold entspricht 18 Karat. Die Karat-Skala teilt reines Gold (24 Karat = 999,9 ‰ Feingold) in 24 Teile auf. 18 von 24 Teilen Gold ergeben rechnerisch 75 % – daher der Stempel 750. Im Vergleich: 22 Karat = 916er Gold, 14 Karat = 585er Gold, 8 Karat = 333er Gold.
Wie wird der 750er Goldpreis pro Gramm berechnet?
Der 750er Goldpreis pro Gramm wird vom Feingold-Tagespreis abgeleitet: Tagespreis × 0,75 ergibt den Materialwert pro Gramm. Multipliziert mit dem Gewicht Ihres Schmuckstücks und abzüglich eines transparenten Aufschlags für Schmelze ergibt sich der Auszahlungsbetrag. Steine und nicht-goldene Teile werden separat behandelt.
Was ist der Unterschied zwischen 750er, 585er und 333er Gold?
Die Zahl gibt den Feingoldanteil in Tausendteilen an: 750er = 75 % Gold (18 Karat), 585er = 58,5 % Gold (14 Karat), 333er = 33,3 % Gold (8 Karat). Für den Ankaufspreis bedeutet das: 750er-Schmuck ist pro Gramm rund das Zweifache von 333er-Schmuck wert. Die Legierung steht immer als Stempel am Schmuckstück.
Wie verkaufe ich Weißgold-Schmuck in 750er-Qualität?
Genauso wie Gelbgold: Suchen Sie nach dem 750-Stempel, prüfen Sie den aktuellen Tagespreis und wenden Sie sich an einen TÜV-Saarland-geprüften Ankäufer. Die helle Farbe stammt von Palladium- oder Nickelzusätzen plus einer Rhodium-Schicht – für die Berechnung des Goldwerts zählt aber allein der Feingoldanteil von 75 %. Weißgold und Gelbgold derselben Legierung erzielen denselben Tagespreis.
Unsere Empfehlung
Wer 750er Goldschmuck verkaufen oder einen alten Bestand sortieren möchte, sollte beim Goldankauf auf drei Dinge bestehen: TÜV-Saarland-Prüfung, transparente Berechnung auf Basis des Feingold-Tagespreises und eine schriftliche Abrechnung. Goldsilbermarkt erfüllt alle drei Kriterien und bietet zusätzlich versicherten Versand oder persönliche Übergabe – je nach Stückgröße.